Deutsche Meisterschaft in Kranichstein 2017

Die Landes- und die Deutsche Meisterschaft innerhalb von sieben Tagen verlangte unseren Bläserinnen und Bläsern alles ab. Doch der Erfolg ließ alle Anstrengungen schnell vergessen. Vor den Wettbewerben ist es ja immer das gleiche Spiel: Die Wettbewerbsstücke werden sehr intensiv geübt und die Lust am Blasen nimmt dabei bei den einzelnen Bläsern zunehmend ab. Wir gingen diesmal einen anderen Weg. Klar wurden bei jedem Übungsabend die Wettbewerbsstücke aufgelegt, aber immer auch etwas zum lockeren Blasen, z.B. eine fetzige Fanfare. Erstaunlicherweise haben dabei auch unsere älteren Akteure immer mehr Spaß an dieser etwas anderen Interpretation der Noten. Aber dann kamen doch noch unerwartete Hürden auf. Erste Hiobsbotschaft: Angelika, unsere einzige 3. Stimme musste 10 Tage vor dem Bundeswettbewerb absagen. Was nun? Erste Stimmen werden laut, den Wettbewerb abzusagen. Aber so schnell gibt das Celler Bläsercorps dann doch nicht auf! Bruno übte ab sofort nur noch 3. Stimme und Manfred stellte privates zurück und verstärkte den Bass.

Wir kamen gegen Mittag an und in Kranichstein brannte der Planet gnadenlos - nichts für schwache Kreisläufe. Doch alle hielten durch!

Siegerehrung: Hornfesselspange in „GOLD“ ( die hatten wir uns als Ziel gesetzt) und ein guter 7. Platz unter hochkarätiger Konkurrenz, da durften wir schon etwas stolz sein.

Auf dem Weg zu unseren T6 kamen wir noch an einer Hochzeitsgesellschaft mit einem glücklichen Brautpaar vorbei.
Da mussten wir natürlich ein Ständchen blasen.

Dem Bräutigam hat das so gut gefallen, dass er die erste Runde im „Königlich bayrischen Amtsgericht“ übernahm. So verlief der Tag wie die Übungsabende: Ernsthaft für den Wettbewerb und dann mit Spass und anderen zur Freude.


Am Sonntag ging es dann zurück, mit einem Abstecher nach Fulda mit dem imposanten Dom und einer bezaubernden Altstadt - so kam auch die Kultur nicht zu kurz.